Neudefinition der gesamten Schutzbekleidung, -ausrüstung für den Innenangriff

Zunächst wird es eine Auswertung der verschiedenen Untersuchungen bezüglich von Brandraumatmosphären geben und hier eine differenzierte Betrachtung bezüglich Wärmeleitung, - konvektion und -strahlung.

In einem nächsten Schritt werden hieraus die Randbedinungen für die zukünftigen Testverfahren für die PSA herausgearbeitet.

Die europäischen Testinstitute können nach einer Beschreibung der Brandraumatmosphäre schauen welche möglicherweise passenden Testverfahren es bereits gibt, ob und wie sie ggf. angepasst werden müssen, oder wo gar neue Testverfahren notwendig sein werden.

In Folge werden alle notwendigen EN Standards überarbeitet und an die neuen, einheitlichen Randbedingungen angepasst.

Parallel wird eine Auswertung bezüglich Krebsgefahr / Krebsschutz erfolgen. Gemäß einer aktuellen finnischen Studie werden div. Schadstoffe durch die Kleidung über die Haut aufgenommen und sind z.B. in Urinproben nachweisbar. Diese Studie legt zum Beispiel nah, zukünftig eine Schutzbekleidung zu wählen die auch einen Schutz vor carcinogenen Stoffen bietet.

Ein erster Schutzbekleidungsprototypen wurde in Zusammenarbeit mit der Firma keela angefertigt der einen hervorragende thermischen Schutz, sowie einen Schutz vor Heißwasserdampf, Partikeln und weiteren Aerosolen bietet. Dieser Anzug wird demnächst nach Norwegen gehen, um dort weitere Test zu durchlaufen. Erste Test bei der dmt haben die Qualitäten des neuen Anzuges gezeigt, aber auch erste Schwächen. Nach dem Test in Norwegen wird ein 2. Prototyp geschneidert, um so neben den ganzen theoretischen Analysen auch gleichzeitig erste praktische Erfahrungen sammeln zu können.

Dieses Projekt wird gemeinsam mit unserem Dachverband EFFUA durchgeführt werden und vorrausichtlich auch mit unserem Partner der vfdb.