Pressemitteilung 02.05.2016 (Jahresbericht 2015)

Der Berufsverband Feuerwehr erwartet bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2015 der Feuerwehr Hamburg wieder gestiegene Einsatzzahlen. Ohne das große Engagement der Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Hamburg wären die vielen gefährlichen Einsätze nicht zu bewältigen gewesen!

Der neue Innensenator, Andy Grote, muss klarmachen, wie die Feuerwehr sich künftig aufstellen wird, um dem ständig steigenden Einsatzaufkommen begegnen zu können.

Die Zusage, pro Doppelhaushalt eine neue Feuer- und Rettungswache inklusive Personal zu realisieren, steht ebenso aus, wie die Finanzierung der dringend benötigten Löschboote und der Ausbildungsoffensive 80 Plus.
Der Berufsverband Feuerwehr erwartet vom Innensenator eine Fortsetzung des Weges seines Vorgängers, die Feuerwehr Hamburg nach Vorgaben des Strategiepapier 2010 positiv zu entwickeln.

Aber auch neue Fragen müssen vom Senator beantwortet werden, wie solche zur weiteren Verfahrensweise mit:
• den Arbeitsverträgen und der Entfristung der Beschäftigten im Rettungsdienst
• dem erhöhten Krebsrisiko bei den Feuerwehreinsatzkräften
• der dringend benötigten neuen Rettungsleitstelle
• der Forderung auf Gleichstellung von Polizei und Feuerwehr bezüglich der Erhöhung der Aufwandsentschädigung bei Nacht- und Wochenenddiensten, die zurzeit zwischen lächerlichen 0,77€ und 3,19€ pro Stunde liegt!

Wir erwarten von Senator Grote, dass diese wichtigen Fragen beantwortet werden und er eindeutig Stellung zu seiner Feuerwehr bezieht.

Klare Worte sind jetzt gefordert!

Der Vorstand

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