Pressemitteilung 26.04.2016

Gründung der Interessenvertretung für Beschäftigte im Rettungsdienst

Am 26. April 2016 hat sich im Berufsverband Feuerwehr e.V. der eigenständige Fachbereich ‚Beschäftigte im Rettungsdienst‘ (BiR) gegründet. Die als „Notlösung“ angedachte und befristete Maßnahme seitens der Feuerwehr Hamburg hat sich zu einer regelhaften und dringend nötigen Verstärkung des Einsatzdienstes entwickelt. Um den BiR eine Interessenvertretung innerhalb der Feuerwehr Hamburg zu bieten, die auf den etablierten Strukturen aufbaut, haben sich die Kolleginnen und Kollegen entschlossen, diesen Schritt zu wagen.

Der Landesvorsitzende Daniel Dahlke zur Gründung des Fachbereichs: „Für mich ist dieser Schritt richtig und wichtig, da nur selbst betroffene Kolleginnen und Kollegen adäquat ihre Interessen vertreten können. Das hat sich bereits bei uns Berufsfeuerwehrleuten bewährt.“

Die Themenfelder, die bewegt werden müssen, unterscheiden sich vielfach von denen der Feuerwehrbeamten, exemplarisch sind hier die Arbeitsverträge der Beschäftigen im Rettungsdienst anzuführen. Diese stellen aufgrund von Befristungen einen unerträglichen Zustand für die Beschäftigten dar.

Dazu sagt der Vorsitzende des Fachbereichs Jan Heinrich: „Aufgrund der Professionalisierung des bundesweiten Rettungsdienstes und des Fachkräftemangels im gesamten Gesundheitswesen ist es aus unserer Sicht mehr als bedenklich, dass die Innenbehörde an befristeten Arbeitsverträgen festhält, obwohl die Bedarfe offensichtlich sind. Ebenfalls fehlt eine berufliche Perspektive für die Beschäftigten im Rettungsdienst, die keine weiteren innerbetrieblichen Aufgaben wahrnehmen dürfen.“

Der Fachbereich ‚Beschäftigte im Rettungsdienst‘ ist somit ein weiterer und wichtiger Bestandteil der beruflichen Interessenvertretung, der mit Nachdruck den Kolleginnen und Kollegen, nicht nur in Hamburg, eine Stimme geben wird.

Der Vorstand

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