Aufgaben und Ziele

Ziele

Grundsätzliche Ziele:
  • Die Teilnahme als Partner an Verhandlungen und die Unterstützung bei Entscheidungen für unsere Mitglieder
  • Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes und einer Interessenvertretung für alle hauptberuflichen Feuerwehrleute
  • reger Informationsaustausch, um überhaupt erst einmal von den kommunalen Bedingungen, Problemen und Unterschieden bei den Feuerwehren zu erfahren 
Besondere Ziele (z.T. abhängig von kommunalen Gegebenheiten):
  • politische Anerkennung einer wöchentlichen Arbeitszeit, wie sie für alle anderen Beamten im Bundesland auch gilt
      (für Hamburg: 40-Std-Woche, bis dahin 48 Stunden mit Doppelschichten an den WE)
  • Keine leistungsorientierte Bezahlung, da „Leistung“ im Bereich Feuerwehr nicht objektiv messbar
  • Erhalt bzw. Ausbau der Feuerwehrzulage
  • Anerkennung von Bereitschaftszeit als Arbeitszeit
  • Keine weiteren Kürzungen bei Personal- und Material
  • sozial verträgliche Dienstpläne unter Einbeziehung der Wünsche und Vorstellungen der Mitarbeiter (für Hamburg: Fester Dienstplan mit langfristig planbaren Freizeiten und drei Wachabteilungen, keine Rufbereitschaften)
  • Nutzung von transparenten Personalplanungsprogrammen, die den Erfordernissen des Schichtdienstes gerecht werden (für  Hamburg: Umstellung bei SP-Expert von 5 Tage Woche auf Schichten, um die Transparenz den Kollegen gegenüber zu erhöhen)
  • Rettungsdienst bei den Feuerwehren
  • Angemessene Zuschläge für Nachtdienste und Feiertage sowie steuerfreie Erschwerniszulagen
  • Angemessener Urlaubsanspruch für Schichtdienstleistende
  • Anerkennung als Beruf
  • Feuerwehr nicht mehr nur als kommunale sondern Landesaufgabe (analog der Landespolizei)  Rücknahme der Kürzungen Sonderzuwendungen
  • Freie Heilfürsorge ohne Beitragszahlungen und für alle
  • Ballungsraumzulage
  • Anerkennung von Berufskrankheiten wie z.B. Bandscheibenschäden aufgrund der Belastung auf dem RTW
  • Zweigeteilte Laufbahn / prüfungsfreie Überleitung, langfristig Abschaffung des mittleren Dienstes - eigene Besoldungsgruppe „F“ analog der
    Besoldungsgruppe „R“ für Richter (dadurch die Möglichkeit, gefährdete Zulagen in ein Grundgehalt zu integrieren, damit zu erhalten und vor allem
    ruhegehaltsfähig zu machen)
  • einheitlicher Tarifvertrag "Feuerwehr" für hauptamtliche- und Werkfeuerwehren
  • Keine Verlängerung der Lebensarbeitszeit sondern Verkürzung auf 55 wie in Europa allgemein üblich (hier Einbeziehung der Forderung nach 40-Stunden-
    Woche und Nutzung eines  Lebensarbeitszeitkontos
  • Neuberechnung der Pensionsansprüche nach altem Vorbild