LV-Hamburg

Kontaktdaten:e-mail

Sportallee 41

22335 Hamburg

Tel: 040-43179599-16

 

Daniel Dahlke

hamburg@bv-feuerwehr.eu

auch auf Twitter

dahlke
 
Pressebilder (WinRar gepackt ca. 16MB)
 
02August

Pressemitteilung vom 02.08.2017

Vorwürfe der Hilfsorganisationen gegen die Feuerwehr Hamburg_BvFw und DFeuG beziehen Stellung

Mit Erstaunen haben wir die Berichterstattung der letzten Tage und die Vorwürfe gegen die Feuerwehr Hamburg zur Kenntnis genommen. Der Berufsverband Feuerwehr und die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft können in diesem Zusammenhang nur feststellen, dass mitnichten auf Seiten der Feuerwehr Hamburg aus Profitgier, Notfalleinsätze den Hilfsorganisationen vorenthalten werden, da das System der Daseinsvorsorge per se nicht gewinnorientiert aufgestellt ist. Dieses lässt sich anhand der transparenten Darstellung in den Haushaltsplänen der Hamburger Bürgerschaft nachvollziehen. 

Mit Erstaunen haben wir die Berichterstattung der letzten Tage und die Vorwürfe gegen die Feuerwehr Hamburg zur Kenntnis genommen. Der Berufsverband Feuerwehr und die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft können in diesem Zusammenhang nur feststellen, dass mitnichten auf Seiten der Feuerwehr Hamburg aus Profitgier, Notfalleinsätze den Hilfsorganisationen vorenthalten werden, da das System der Daseinsvorsorge per se nicht gewinnorientiert aufgestellt ist. Dieses lässt sich anhand der transparenten Darstellung in den Haushaltsplänen der Hamburger Bürgerschaft nachvollziehen. Die Interessenlage der Hilfsorganisationen hingegen scheint nur einer wirtschaftlichen Betrachtung zu folgen, wie in dem geschilderten Fall vom 01. Juni 2017. Ansonsten hätte der Einsatz des ASB-Rettungswagen zum Nachteil des Hilfesuchenden so nicht stattfinden dürfen. Dieses ergibt sich auch aus der örtlichen Nähe des Feuerwehr-Rettungswagens 15 RTWE und der chronologischen Abfolge der uns bekannten Zeitstempel und der dokumentierten Einsatzeröffnung in der Rettungsleitstelle.

So wurde die Rettungsleitstelle erst um 05:10 Uhr durch die Telefonisten des ASB über den Einsatz im Hamburger Wagrierweg informiert, sprich mit einer Verzögerung von 7 Minuten. Also mitnichten wie behauptet gleichzeitig. Hinzu kommt, dass der Rettungswagen des ASB laut dem im Fernsehen gezeigten Protokoll, von dem Hilfeersuchen bis zum Eintreffen ganze 13 Minuten brauchte, im Gegensatz zur Feuerwehr, die 11 Minuten nach Alarmierung am Notfallort war. 

Die Darstellung der Hilfsorganisationen wird den vielen engagierten und pflichtbewussten Feuerwehrleuten, Disponenten, Rettungssanitätern, Rettungsassistenten und Notfallsanitätern der Feuerwehr nicht gerecht, und was noch viel schlimmer wiegt, ist das den Hilfesuchenden in unserer Stadt suggeriert wird, dass nicht die schnellstmögliche Hilfe Vorort ist, wenn diese benötigt wird.

Deshalb appellieren wir, der Berufsverband Feuerwehr und die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft eindringlich, bei Notfällen stets die europaeinheitliche Notrufnummer 112 zu wählen, denn nur unter dieser Nummer laufen alle Drähte zusammen, die eine optimale Hilfe garantieren und die bestmögliche Disposition der verfügbaren Kräfte sicherstellen.

Für den Vorstand

Daniel Dahlke

download