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Vorwürfe der Hilfsorganisationen gegen die Feuerwehr Hamburg und die aktuelle Berichterstattung in den Medien

siehe LV-Hamburg und Presseerklärungen


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siehe LV-Hamburg und Presseerklärungen


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Studie zu Übergriffen auf Rettungskräfte

Link zum Hamburg-Journal Bericht:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Studie-zu-Uebergriffen-auf-Rettungskraefte,hamj53516.html

 

 

 

Studie belegt - erschreckende Zahlen zu Übergriffen auf Rettungskräfte

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft und Berufsverband Feuerwehr fordern
sofortige Maßnahmen

Eine kürzlich veröffentlichte Dissertation von Frau Dr. Janina Lara Dressler, die sich mit
Angriffen auf Rettungskräfte von Feuerwehren in den Metropolregionen Hamburg, Berlin,
Köln und München befasst, liefert erstmalig belegbare Zahlen, die das Ausmaß von Gewalt
gegen Retter aufzeigt.
Hierzu wurden 1500 Feuerwehrfrauen und-männer befragt, die von rund 4300 Straftaten
berichten konnten. Beleidigungen und Bespucken, als vermeintlich harmlose Erscheinungen
in diesem Zusammenhang, wurden hierbei erst gar nicht betrachtet.
So heißt es in der angeführten Studie, dass bei den befragten Feuerwehrleuten in Hamburg
und Berlin jede Kollegin bzw. jeder Kollege ca. 3,3 mal, in Köln ca. 2,7 und selbst in München
ca. 1,8 mal im Jahr angegriffen wurde.
Diese Zahlen kann man nicht einfach auf die ca. 30.000 hauptamtlichen Feuerwehrleute in
Deutschland hochrechnen, aber sie können durchaus als Anhaltspunkt für die eigene
Sicherheitslage der Rettungskräfte dienen.
Auch zeigt sich, dass nur ein kleiner Teil, nämlich nur rund 18 Prozent der Einsatzkräfte, gut
vorbereitet in den Einsatz geschickt werden. In vorbeugenden Maßnahmen, wie Deeskalation
und Selbstverteidigung, sind leider die wenigsten Kolleginnen und Kollegen geschult.
Insgesamt zeigt sich, das knapp 80 Prozent der Befragten Feuerwehrleute das Gefühl haben,
die körperliche Gewalt gegen Rettungskräfte nehme zu.
Jetzt ist die Politik, und vor allem die Dienstherren in Bund, Ländern und Kommunen gefragt,
und müssen sich ihrer Verantwortung stellen. Jeder Angriff auf eine Einsatzkraft, gleich
welcher Art, ist auch ein Angriff auf den Staat.
Deshalb fordern die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft und der Berufsverband Feuerwehr:

  • Eine standardisierte Datenerfassung und Auswertung der Übergriffe
  • Der Dienstherr muss bei bekannt werden einer Straftat zwingend Anzeige erstatten
  • Die Staatsanwaltschaft muss konsequent gegen die Täter vorgehen
  • Bundeseinheitliche und flächendeckende Ausbildung der Rettungskräfte in:
  • Deeskalation
  • Selbstverteidigung
  • Eigenschutz bei Amok- u. Terrorlagen
  • Der Dienstherr muss den Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit eines passiven
    Eigenschutzes, durch Stich- und Ballistik-Westen, bereitstellen.

Für Rückfragen zu dieser Presseerklärung wenden Sie sich bitte an:
für die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft - DFeuG
Tobias Thiele, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
0171- 3033440
Swen Kalowsky, stellv. Bundesvorsitzender, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
0163- 4513068
für den Berufsverband Feuerwehr – BvFw
Daniel Dahlke, stellv. Vorsitzender, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0176
49872563

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